Karawanken Classic 2013



Die diesjährige Karawanken Classic hatte alles in und an sich, was nur möglich war.
Am Donnerstag erreichten wir bei schönem Wetter den Startort Velden und nach der administrativen
und technischen Abnahme ging es auf den Prolog, welcher nicht zur Gesamtwertung zählte nach Ferlach.
Hier galt es den Stadt GP zu absolvieren, 2 Messungen, bei welchen die italienischen Teams
nicht zu schlagen waren. Wir belegten Platz 11.
Am Freitag dann Wetteränderung: Kalt und Regen, so ging es um 11:00 los. Das sollte aber nicht alles sein
im Raum Hermagor begann es zu schneien und wir kamen uns vor wie bei einer Winterrallye.
Am Nachmittag kehrten wir dann bei Olympiasieger Franz Klammer in Mooswald ein und dann ging es zur
Burg Landskron wo es einen netten Abend gab mit der Ehrung des Tagesbesten, dem Team Roswitha und Erich Volk.
Wir sahen uns auf Platz 2 mit 0,37 sec. Rückstand.
Am Samstag dann weiterhin die gleichen Wetterverhältnisse, so ging es durch Kärnten mit den Highlights
der Sonderprüfungen am Holzplatz in St. Veit und in Mail. In Weitensfeld wurde dann nach dem Mittagessen
das Feld für 30 Minuten gestoppt, da es in der Nähe zu hageln begonnen hat und weiters mussten die beiden
Sonderprüfungen über die Flatnitz wegen Schnee anulliert werden.
Am Ende dann noch der Parallelslalom in Ferlach und dann zum Ziel in Velden.
Wie schon gewohnt Galadinner mit Siegerehrung in Schlosshotel Velden mit Ehrung der Sieger Pungersek/Pungersek
vor Weithaler/Klossova und Brandt/Schretter.

Wieder einmal eine gelungene Veranstaltung, welche vom Car Team Ferlach unter der Führung
von Gerd Figura und Harald Pirtscher super organisiert wurde. Ein besonderer Dank von unserer Seite

 

Korsika Rally 2013 (28.4. -7.5.)

Tag 1
Treffpunkt in Savonna, Unser Skoda wurde gebracht, aber wo ist er denn?
Ein Telefonat mit dem Fahrer und schon war es klar, er ist im falschen Hafen.
Nach einer Stunde haben wir uns dann endlich getroffen und jetzt konnte es losgehen.
Ab 17:30 war das Rallyebüro geöffnet, Roadbookausgabe
( was ist den das? Strassennummern, Strassennummern und noch einmal Strassennummern)
dann kleiner Imbiss und ab auf das Schiff, dann gleich Abendessen und hinüber nach Korsika.

Tag 2
Ankunft in Bastia um 7:15, heraus aus dem Schiff und 500 Meter zum Hauptplatz, wo es das erste Frühstück gab.
Ab hier hatte jeder nur noch Karte und Roadbook in der Hand. Start dann um 9:01, jetzt ging es wirklich los.
Nach gemütlichen ersten 15 km ging es sofort hinauf in die Berge nach La Porta. Kurven über Kurven, ein Traum.
Dann endlich in La Porta: Wir haben es gefunden. 2. Frühstück und dann ging es weiter.
Aber was war jetzt passiert: Wir hatten nicht die kürzeste Route genommen und damit unsere ersten 150 Punkte.
Egal es ging weiter, exakt nach der von uns vorgenommenen Strecke. Und siehe da, wir waren plötzlich die Ersten
beim Mittagessen. Dann an uns die Frage, wie wir mit der Ziegenherde am Stausee zusammengekommen sind.
Ziegenherde? Stausee? Wir hatten einfach eine andere Strecke genommen. Also weiter Punkte.
Aber egal, zurück ging es wieder mit Kurven, Kühen, Hunden, Wildschweinen nach Santa Giulia,
wo wir am Abend doch recht müde im Hotel ankamen. Abendessen und dann endlich normal schlafen.

 Tag 3
Start um 8:31, zuerst fast eine Stund kreuz und quer am Meer endlang, dann aber wieder ab in das Landesinnere
wieder in die Berge, wieder Kurven, Kurven und noch einmal Kurven, das machte wirklichen Spass.
Bis zum Mittagessen um 12:30 Fahrspass, Mittagessen dann in der nähe von Olmeto, wie schon gewohnt auch nach
der kurzen Zeit einfach Klasse. Nach 2 Stunden Mittagspause dann Weiterfahrt mit Suchen einiger Strassen
die wir dann doch gefunden hatten, zurück nach Santa Giulia. Abendessen und schlafen.

 Tag 4
Aufbruch im Hotel um 8:00 Uhr, zuerst ging es nach Bonifacio, wo es eine Stadtführung gab
die allerdings nicht alle mitmachten. Dann Weiterfahrt Richtung Viggianello, hier gab es gleich neben der Kirche
auf einer Terasse mir Blick auf das Meer ein ausgezeichnetes Fischmenü. Anschliessend ging es weiter
wie schon gewohnt auf kurvigen Strassen nach Ajaccio zum Hotel Campo dell Oro. Abendessen noch etwas an der Bar
und dann ging es ins Bett.

 Tag 5
Heute ging die Etappe nur bis Mittag, dafür aber eine Strecke die wohl zu den schönsten gehört.
Auf den Spuren der schnellen Rallye ging es über die Originalstrecken und alle Pässe. Für jeden Rallyefahrer
ein Vergnügen. Wir legten eine kurze 10 minütige Kaffepause ein und schon schafften wir es nicht mehr in der Zeit
bis zum Mittagessen in Evisa, wir bekamen trotz Fahrt am Limit bei der wir fast ein Schwein überfahren
hätten einige Strafpunkte. Entlang der Strecke kassierten wir auch unser erstes sichtbares Kamel (150 Stafpunkte).
Wieder gab es ein ausgezeichnetes Mittagessen, dann freie Fahrt zurück nach Ajaccio ins Hotel.
Abenessen und open End an der Bar genug Zeit für Benzingespräche.

 Tag 6
Heute war Ruhetag. 
Fahrt in die Stadt und Begrüßung durch den Bürgermeister im rathaus im Sall Napoleon mit der Garde.
Anschließend Tag zur Erholung und freier Verfügung. Am Abend wußten wir auch warum, die streckenplanung
für den 7. Tag zeigte uns schon, dass es wieder anstrengend wird. Wir fanden sogar eine Straße in der Karte
die rot gepunktelt war. Was das wohl sein wird?

 Tag 7
Abfahrt im Hotel bereits wieder um 8:00 Uhr, zuerst die ersten km gemütlich auf der Hauptstrasse
dann aber links weg und wieder in das Landesinnere in diie Berge. Nach 1 Stunde erreichten wir dann die Straße
die uns am Vortag aufgrund der komischen Kennzeichnung aufgefallen war. Aber es war nicht so schlimm
die Straße war ok, nur extrem Steil mit Serpentinen bergauf, Klasse zum Fahren.
Dann weiter bergauf und bergab zum Mittagessen ( Lammfleisch), nach der Mittagspause wieder weiter bergauf
und bergab bis wir dann am Abend um 18:30 total fertig nach 380km Fahrt in unserem Hotel in ile Rousse ankamen.
Kleiner Drink, Roadbook für nächsten Tag vorbereiten, Abendessen und schlafen.

 Tag 8
Abfahrt um 8:30 vom Hotel und so wie mittlerweilen gewohnt wieder hinauf in die Berge, doch heute eine ganz andere
Situation, es regnete, das ist auf dem Strassem Korsikas schon eine weitere Verschärfung.
Doch nach ca. einer Stunde hatte der Wettergott mit uns einsehen und das Wetter wurde besser.
Mittagessen gab es dann in der Nähe von Porto fast am Strand, dann weiter mit einer Pause in Calvi
wieder zurück nach Ile Rousse ins Hotel

9. und letzter Tag
Koffer Packen in Ile Rousse und noch einmal werden wir nicht verschont. Endlang der Westküste
ging es auf Strassen mit Schlaglöchern hinauf bis zum nördlichsten Punkt Korsika's, dann wieder zurück nach Bastia
und am Schlußnoch einmal unendliche Kurven zum Ziel in Murato, wo wird wirklich herzlichst von den Oranisatoren mit Sekt empfangen wurden.
Anschließend gab es Galadinner und Siegerehrung, dann Rückfahrt nach Bastia
Einschiffung und Ausklang an der für uns reservierten Bar.

Zum Ende
Die Korsika Rallye ist und war ein Erlebnis, traumhafte Straßen und schöne Gegend, was ich aber besonders
hervorheben will, die tolle Organisation durch Klaus Höllstern und seinem Team, die wirklich in allen Lagen
und an allen Tagen, freundlich und hilfsbereit waren.
WIR HABEN NEUE FREUNDE GEFUNDEN
Danke lieber Klaus und deinem TEAM


Und wer Lust hat uns auf der Karte nachzufahren, das war die Strecke:

1. Etappe 
Bastia-Casomazzo-La Porta-Tallone-Altiani-Aleria-Solenzara-Porta Vecchio 

2. Etappe 
Porta Vecchio-Solenzara-Col de Bavella-Petreto-Olmeto-Sarten-Levie-Agnarone-Col de Punticella-Porto Vecchio 

3. Etappe 
Porto Vecchio-Bonifacio-Sartene-Grossa-Portigliolo-Viggianello-Aqua Doria-Col de Cortone-col de Bellavalle-Ajaccio 

4. Etappe 
Ajaccio-Bestelicia-Col de Scalella-Tavera-Sari de Oreino-Salicia-Muzo-Vico- Evisa 

5. Etappe 
Ajaccio-Sta. Maria Siche-Olivese-Zicavo-Col de Verde-Ghisoni-Vezzani-Vivario-Corte-Sermano-Morosaglia-Ponte Leccia-Olmi Capella-Muro- Ile Rousse 

6. Etappe 
Ile Rousse-Belgodere-Punte Leccia-Colndi San Quilico-Corte-Calacuccia-col de Vergio-Evisa-Porto-Serriera-Col de la Croix-Col de Palmerella-Bocca Bassa-Calvi-ile Rousse 

7. und letzte Etappe 
Ile Rousse- St. Florent-Nonza-Centuri-Barcaggio-Rogliano-Miomo-Col de Teghaime-Oletta-Muratto (Ziel)

 

Wachau Historic 2013


Am 19. Und 20. April fand die diesjährige Wachau Historic statt.
War das Wetter bei der Abnahme am Donnerstag noch traumhaft schön und heiss,
zeigte sich der Wettergott am Freitag beim Start von einer ganz anderen Seite:
Kalt, regerisch und dann kam auf der Strecke noch Nebel dazu.
Dementsprechend schwer war es dann auch die richtige Abstimmung
für die zu fahrenden 14 Schnittprüfungen (alle mit Schnitt 50 km/h) zu finden.
Die letzte Sonderprüfung war dann noch mit Landkarte zu bewältigen, was natürlich das Salz in der Suppe war.
Das Zwischenergebnis nach dem ersten Tag war etwas überraschend,
es führten Howarth/Howarth vor Pungersek/Pungersek und Jirowsky/Soukal. Wir lagen auf dem 8. Zwischenrang.
Der 2. Tag war dann doch etwas mehr begünstigt vom Wetter, kein Regen mehr nur noch empfindlich kalt.
Am Ende setzte sich doch die Erfahrung der Brüder Pugersek durch und sie siegten vof Jirowsky/Soukal
und Weckerle/Gassner. Uns blieb der 5. Gesamtrang und der 1. Rang in der Teamwertung mit dem Höllental Team.

Es war eine schöne aber auch anstrengende Rallye, bestens organisiert wieder einmal vom Team rund um Harald Neger.

 

NEWS

Leider ist unserem Alfa etwas passiert.
Bevor er noch zu seinem ersten Rallyeeinsatz kam erteilte ihm das Schicksal eines Totalschadens.
Ja so etwas passiert eben und wir mussten uns nach etwas Neuem umsehen und auch unser Programm ändern.
Schon die Warm Up Rallye und nun auch die Rallye Korsika haben,
bzw. werden wir mit unserem Skoda 1000 MB bestreiten.
Aber auch für den Alfa gibt es bereits Ersatz, es ist ein Skoda 110R Baujahr 1975
welcher in wenigen Tagen in unserer Garage stehen wird.
Erste Rallyeeinsätze wird es für dieses Auto dann als 2. Team bei der Eisenstrassen Klassik,
Höllental Classic und Ebreichsdorf Classic geben,
wir werden persönlich mit diesem Auto im Juni an der Weinviertel Classic teilnehmen
und dann noch im September an der Alpenfahrt.

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Garanta Warm Up Rallye


Am Sonntag 25. März fand der Rallyeauftakt 2013 in Maria Taferl statt.
Am Start dieser Trainingsrallye waren die meisten Topteams aus Österreich,
dementsprechend waren auch die Zeiten.
Bei doch eisigen Temperaturen waren 9 Gleichmäßigkeitsprüfungen und 8 Timingprüfungen zu absolvieren.
Auch eine Soderprüfung nach Landkarte war inkludiert.
Am Ende erreichten wir den 3. Gesamtrang mit dem wir sehr zufrieden waren.

Großes Lob dem Team Neger, wie üblich eine toll organisierte Veranstaltung

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Rallyes 2013 an denen wir teilnehmen

März
Warm Up in Maria Taferl auf Alfa Romeo Sprint

April
Wachau Historic auf Skoda 1000 MB

Mai
Rallye Korsika auf Alfa Romeo Sprint
Karawanken Classic auf Skoda 1000 MB
Eisenstrasse Klassik auf Skoda 1000 MB

Juni
Höllental Classic auf Skoda 1000 MB

August
Ötztal Classic auf Skoda 1000 Mb
3/4 Classic auf Skoda 1000 MB

September
Ebreichsdorf Classic auf Skoda 1000 MB
Alpenfahrt auf Triumph TR6
Höhenstrasse Classic auf Skoda 1000 MB

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